Glossar

Wichtige Fachbegriffe

Überdrucken
Beim Überdrucken wird der unten bzw. hinten liegende Bereich einer Grafik (Fläche, Bild) durch das darüberliegende Element nicht ausgespart.
Abhängig von den benutzten Farben und deren Opazität können in den überdruckenden Bereichen neue Mischfarben entstehen. Liegen schwarze Elemente - wie zum Beispiel Text - auf farbigen Hintergrund (z.B. Bild) wird im Allgemeinen überdruckt, um Blitzer zu vermeiden.

[Eintrag vom: 29.04.2008 - 13:33 Uhr]

Überfüllen
Beim Überfüllen werden Randbereiche heller Elemente leicht vergrößert, damit sie in angerenzende dunklere Bereiche einlaufen können. Auf diese Art und Weise werden Blitzer vermieden, die durch Passerungenauigkeiten während des Drucks entstehen. (Sehr vereinfacht gesagt, bekommen helle Objekte die überfüllt werden sollen eine dünne Konturlinie.)

Die Tätigket des Überfüllens gehört wie das Unterfüllen zum Trapping und wird in der modernen Druckvorstufe automatisch durch die Software des RIPs oder durch spezielle Überfüllungsprogramme erledigt.

In der englischen Fachsprache wird Über- und Unterfüllen mit "Spread" und "Choke" bezeichnet.

Weblinks: Überfüllen in Adobe Illustrator, Trapping

[Eintrag vom: 29.04.2008 - 13:34 Uhr]

Yellow-Book
Das Yellow Book (englisch für Gelbes Buch) ist der 1985 definierte Standard für Daten-CDs (CD-ROM) und eine Erweiterung des Red Books. Es ist betriebssystemunabhängig.

Im Unterschied zu dem im Red Book festgelegten Standard für Audio-CDs müssen bei einer CD-ROM laut Yellow Book die Sektoren einzeln ansprechbar sein, was eine durchgehende Adressierung am Beginn jedes Sektors nötig macht. Des Weiteren gibt es zwei verschiedene sog. Aufzeichnungsverfahren, von denen immer nur einer pro Sektor verwendet werden kann.

Weblinks: Yellow Book

[Eintrag vom: 29.04.2008 - 13:48 Uhr]

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